Elisabeth Schmock

Die Sopranistin Elisabeth Schmock erhielt ihre Ausbildung in Schulmusik, Musikwissenschaft und Gesang an den Musikhochschulen und Universitäten in Freiburg und Frankfurt/Main u.a. bei Arleen Augér, Helmuth Rilling und Hans-Heinrich Eggebrecht. Nach dem Studium setzte sie ihre Gesangsausbildung bei Anna Reynolds fort.

Nachdem sie sich in den ersten Jahren ihrer sängerischen Tätigkeit intensiv mit Deutung und Umsetzung von "Alter Musik", sowie - als Pendant - der Entwicklung und Präsentation "Neuer Musik" beschäftigte, gewann in den letzten Jahren mit wachsender Reife der Stimme das klassische und romantische Konzertrepertoire an Gewicht.

Die intensive Beschäftigung mit den jeweiligen stilistischen Anforderungen der Musikliteratur führte zu einem breitgefächerten Repertoire, das alle Epochen und alle wichtigen Stilbereiche umfasst. Ihr besonderes Anliegen gilt neben der klassischen Konzertliteratur dem Liedrepertoire der Romantik und des frühen 20. Jahrhunderts. Hier arbeitet sie u.a. mit dem Pianisten Matthias Gräff-Schestag zusammen.

Als Konzert- und Oratoriensängerin konzertiert Elisabeth Schmock im In- und Ausland, u.a. Frankreich, Schweiz, Österreich (Innsbruck - Schloss Ambras), Italien (Rom, Neapel, Padua, Genua, Malta, Palermo), Nordafrika (Tunis, Algier, Tanger, Rabat, Meknès), Moskau (Tschaikowsky-Konservatorium). Sie trat bei internationalen Festivals wie dem Festival van Vlaanderen Brugge, der Sommerakademie Stuttgart, den Kasseler Musiktagen und den Darmstädter Tagen für Neue Musik auf.

Rundfunkaufnahmen und -mitschnitte bei den Sendern HR, SDR, SWF und Rias Berlin sowie dem Österreichischen Rundfunk und Zusammenarbeit mit der Fernsehanstalt des SWF.

An der Akademie für Tonkunst lehrt Elisabeth Schmock seit 1986 im Bereich der Künstlerischen Ausbildung (Oper und Konzert) sowie der gesangspädagogischen Ausbildung.


e-mail:elisabeth.schmock@ems92.de


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