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Rüdiger Jacobsen
… stammt aus Kiel (geboren 1955). Er absolvierte sein Musikstudium (Flöte und Schulmusik) in Stuttgart bei Prof. Klaus Schochow und in Hamburg bei Prof. Jean-Claude Gerard. Weitere Studien führten ihn zu André Jaunet nach Zürich und Raymond Guiot nach Paris.
Nach Engagements in den Theaterorchestern in Darmstadt und Aachen ist er seit 1980 Mitglied im Orchester der Oper Frankfurt („Frankfurter Museumsorchester“). Er unterrichtet seit 1982 an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt und ist daneben Dozent zahlreicher Kurse und Seminare für Flötenspiel und Kammermusik, u.a. für den Verband der Musikschulen Hessen und für die Hessische Landesmusikakademie.
Rüdiger Jacobsen ist seit vielen Jahren als freier Mitarbeiter dem Ensemble Modern in Frankfurt verbunden. Mit diesem bestreitet er eine Vielzahl von Konzerten in ganz Europa, den USA, Japan und Taiwan. Als Solist trat er u.a. in „Antara“ von George Benjamin und „Explosante fixe“ von Pierre Boulez auf. Er arbeitete im EM mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Peter Eötvös, George Benjamin, Oliver Knussen, Heinz Holliger, John Adams, Sian Edwards und David Robertson.
Im Jahr 1985 gründete Rüdiger Jacobsen mit anderen Kollegen in Frankfurt am Main die „Deutsche Gesellschaft für Flöte e.V.“ deren 1. Vorsitzender er acht Jahre lang war. In diesem Zeitraum fungierte er gleichzeitig als Herausgeber der Zeitschrift „flöte AKTUELL“ und als Veranstaltungskoordinator des „Flöten Festival Frankfurt“ sowie des „1. European Flute Festival“ 1991.
Als Kammermusiker konzertiert er mit dem „Ensemble Cinq“ sowie mit dem Cross-over-Quartett „Flute POPS“, das versucht, neue Darbietungsformate zu entwickeln.
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